Das historische Kloster Knechtsteden
Eingebettet in das größte Waldgebiet des Rhein-Kreises Neuss erlebt der Besucher Knechtstedens ein reizvolles Wechselspiel von Natur, Kultur, Religion und gepflegter Gastlichkeit. Auf einer sanften Anhöhe über einer ehemaligen Rheinschlinge, umgeben von ausgedehntem Bruchwald, Wiesen und Feldern, erkennt man schon von weitem die dreitürmige Silhouette der romanischen Basilika aus der Stauferzeit.

Dem Aufschwung des Klosters im 12. Jahrhundert folgten 1474 die Brandschatzungen der Burgunder. Nach Erneurungen und Vergrößerungen im 17. und 18. Jahrhundert wurde es 1794 von den Franzosen erneut geplündert. Zwischen 1869 und 1908 bauten die Spiritaner auf den Ruinen neue Klostergebäude, in denen unter anderem ein Missionszentrum und ein Internat untergebracht wurden.

Das Oktoberfest (1. Oktoberwochenende) und das Fest der Völker (Pfingsten) laden zum fröhlichen Miteinander ein. Die „Festlichen Tage alter Musik" (September), Chorkonzerte in der Basilika, kreative Kunst in der Galeriewerkstatt, Kunstausstellungen im Kreuzgang, das Forum Knechtsteden mit Kabarett, Kleinkunst und Musik sowie Gottesdienste und stille Andachten machen Knechtsteden zu einem Treffpunkt für Kulturinteressierte und Gläubige.

 
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