Die Gaststätte Klosterhof in Knechtsteden
Der Klosterhof ist zu beneiden. Denn solch eine Lage können nicht viele Restaurants am Niederrhein vorweisen. Weit und breit herrscht niederrheinische Ruhe, die Parkplätze sind auch für große Gesellschaften ausgelegt, und nach dem Essen kann man nach Herzenslust durch die Wiesen und Wälder der Umgebung spazieren – oder aber das nahe Kloster Knechtsteden besichtigen. Das eindrucksvolle Ensemble nämlich führt seine lange Geschichte auf das 12. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1130 von den Prämonstratensern gegründet, vereint es sowohl romanische als auch gotische Bauelemente. Die heute von der Ordensgemeinschaft der Spiritaner geführte Klosteranlage ist vor allem seinen Kreuzganges wegen berühmt, doch genießt auch das imposante barocke Torhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert einen Ruf als eines der besterhaltenen Kulturgüter am Niederrhein.

 

Nicht ganz so historisch ist der „Klosterhof", der vor mehr als 100 Jahren erbaut wurde. Wie in vergangenen Tagen kehren auch heute hier regelmäßig Gäste der Pension Augenblick (vormals Libermann-Haus) ein, um das deftige rheinländische Essen zu genießen oder einfach nur mal ein Glas vom Klosterbier zu probieren.

 

Das Knechtstedener Schwarzbier, nach einer speziellen Rezeptur gebraut und nur hier ausgeschenkt, ist allerdings nur eine der Attraktionen des „Klosterhofs" – die Küche ist eine andere. In den weitläufigen Räumlichkeiten werden urige niederrheinische Spezialitäten und kreative Köstlichkeiten an die Holztische gebracht. Das Klosterhof-Fladenbrot mit Quark und Schmalz stillt den ersten Hunger, der „Halve Hahn" wird hier nach hiesiger Art mit mittelaltem Gouda, Senf und Fladenbrot serviert. Zu den Klassikern zählt aber auch der Knechtstedener Senfrostbraten, dessen Rezeptur bereits im Westdeutschen Rundfunk ausführlich vorgestellt wurde. Und die Steaks werden, fast wie zu ganz alten Klosterzeiten, nach Wunsch gebraten und einfach mit einigen Bratlingen gereicht, im Ofen knusprig braun gebackenen und lediglich mit etwas Knoblauch und Rosmarin gewürzten Kartöffelchen.

 

Wer's allerdings noch authentischer haben möchte, meldet sich einfach zum nächsten Rittermahl im „Klosterhof Knechtsteden" an. Für Gruppen von Genießern wird dann ein uriges Menü serviert, vielleicht mit Kartoffelsuppe, gebratenen Champignons und Ochsenkeulenbraten. Ein leibhaftiger Ritter, gespielt von einem ausgebildeten Schauspieler, erklärt dazu in launiger Manier die Sitten und Gebräuche mittelalterlichen Speisens. Die verschiedenen Räume des „Klosterhofs", vom Reitersaal bis zur Klosterstube, vom großen Rittersaal bis zum holzvertäfelten eigentlichen Restaurant, sind natürlich auch für andere Gelegenheiten zu buchen – ergänzt werden sie von der großen Terrasse vor dem Haus. Kleine und große Feiern sind hier jederzeit möglich. Und weil hier bis tief in die Nacht und sogar bis zum frühen Morgen gefeiert werden kann, ohne dass sich Nachbarn gestört fühlen könnten, sind die Hochzeiten im „Klosterhof" schon fast Legende.

 

Weitere Informationen: www.klosterhof-knechtsteden.de

 
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